Herzlich Willkommen in meiner kleinen "MuckelchenOase"!
In Dresden, mitten in der Stadt, bewirtschafte ich zwei kleine Pacht/Schrebergärten von ungefähr 400 qm.
Der Grundgedanke ist die Selbstversorgung mit saisonalem frischem Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.
Ich möchte eine "kleine" Selbstversorgung erreichen, lernen wie man Obst und Gemüse anbaut, pflegt, erntet und verwertet. Gleichzeitig soll mein Garten ein Ort der Ruhe sein, ein Plätzchen wo ich mich zurückziehen und die Seele baumeln lassen kann.
Ich lade euch ganz herzlich dazu ein Teil meiner Erfahrungen, Projekte, Erfolge und Niederlagen zu werden.
Begleitet mich gerne ein Stück auf meinem Weg zur Selbstversorgung mitten in der Stadt, ich würde mich freuen!

Euer MuckelchÖn

Donnerstag, 15. Juni 2017

Milchkefir selber machen....


Hallo ihr Lieben,


heute möchte ich euch gerne den Milchkefir vorstellen, natürlich keinen aus dem Supermarkt sondern selbst gemachten aus meiner Küche.
 
Ich probiere mich schon ein paar Monate in dessen Herstellung und finde es wirklich sehr einfach und noch dazu sehr lecker.

Zur Herstellung benötigt ihr auf jeden Fall einen Kefirpilz, diesen kann man online erwerben oder ihr hört euch mal um ob jemand diesen Pilz hat und euch vielleicht etwas davon abgeben würde, der Pilz vermehrt sich nämlich mit der Zeit und kann immer mal verschenkt werden.
 
Ihr könnt natürlich auch gerne mich fragen, aber im Moment ist die Nachfrage von Familie und Freunden recht groß und damit die Wunschliste ziemlich lang. Die Pilze vermehren sich zwar, aber nur langsam.


Eine Tante meiner Schwägerin besitzt zufällig diese Knollen und wie das Leben manchmal so spielt, kamen wir bei einer Familienfeier zufällig auf dieses Thema und schwubs...

Zwei Wochen später erhielt ich von ihr ein Glas Milch mit Kefirknollen und ich war wieder aufgeregt wie ein kleines Kegelrobbenbaby was fröhlich grunzend mit den Flossen klatscht.
 
Meinen Kefir habe ich dann genau nach der Anleitung von WildeFermente angesetzt und wie schon bei dem Sauerkraut hat alles prima funktioniert.

 
Aber was ist nun Milchkefir und warum soll der so toll sein?

Kefirknollen bestehen aus verschiedenen Bakterien und Hefen.

Der Kefirpilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören. 

Aber keine Sorge, ich war nach dem Verzehr bisher noch nie angetrunken, ich schwööööre,*hicks*!
 
Milchkefir ist gut geeignet für Menschen die unter Laktoseintolaranz leiden, da sich der Milchzucker zu Milchsäure abbaut und damit sehr gut verträglich ist.

Milchkefir muss gut gepflegt werden, vergisst man ihn einmal im Kühlschrank, stirbt der Pilz!
Milchkefir ist gut für die Verdauung, er unterstützt die Darmflora und hilft dabei diese wieder aufzubauen.
 

Auch soll er das Immunsystems stärken sowie bei Hauterkrankungen helfen.

Ich leide unter Hautlupus mit einem Anteil an Rosacea. Keine gute Mischung! Besonders im Winter habe ich immer starke Probleme mit meiner Gesichtshaut, ob es nun wirklich am Kefir liegt weiß ich nicht, aber ich hatte deutlich weniger Entzündungen als sonst bzw. heilten diese schneller ab als früher.

Wer jetzt gerne seinen eigenen Kefir herstellen möchte schaut einfach hier nach:

WildeFermente
 
Bei mir steht der Kefir zwei Tage bei Raumtemperatur in der Küche, danach wandert er für 2-4 Tage in den Kühlschrank bevor ich ihn durch ein Sieb gebe und dann vernasche.
Ich mische meinen  Milchkefir morgens immer mit Haferflocken, etwas Obst und Honig. Pur wäre er mir zu sauer.

 
 
Wie bei allen fermentierten Lebensmitteln sollte man seinen Magen und Darm erst langsam an die neue Ernährungsart gewöhnen, also nicht gleich täglich 1 Liter Kefir trinken, sondern mit 3-4 Esslöffeln anfangen. Zu Beginn hatte ich etwas Blähungen und Bauchzwicken, aber nun fühlt sich wieder alles richtig an.  
Kefir den es fertig im Supermarkt zu kaufen gibt hat nichts mit dem Kefir wie oben beschrieben zu tun! Ihm fehlt es an den ganzen guten Bakterien und Vitaminen!

Probiert es mal aus!
 
Es grüßt das MuckelchÖn

Montag, 13. März 2017

Gemüseplan 2017.....

 

Hallo ihr Lieben :D


Mein diesjähriger Pflanzplan für den Gemüsegarten ist endlich fertig!


 

Da mein Bergpfirsich letztes Jahr extrem gewachsen ist, fallen das Beet Nr. 8 und 16 leider weg.
Anstelle von Beet 8 werde ich mir ein kleines blumiges Schattenbeet basteln, Beet 16 kommt weg, dafür wird Beet 17 etwas vergrößert.



 
 Die genaue Beschreibung zu diesem Plan findet ihr hier:

Gemüsegarten 
 

Beet 1 und 2:
Vorkultur: Salat
Hauptkultur: Einlegegurken, Borretsch und Rote Bete
Nachkultur: Spinat
 
Beet 3:
Vorkultur: keine
Hauptkultur: Buschbohnen, Blumenkohl und Brokkoli
Nachkultur: Postelein und Feldsalat
 
Beet 4,5,6 und 7:
Vorkultur: keine
Hauptkultur: Kartoffeln und Ringelblumen
Nachkultur: Rosenkohl und Wirsing
 
Beet 8:
wird aufgelöst da mittlerweile mein Pfirsich zu groß ist, hier entsteht ein kleines Schattenbeet mit Blumen
 
Beet 9:
Knollensellerie, grüner Spargel mit Bienenweide, Tomaten
 
Beet 10:
Zucchini im Kräuterbeet
 
Beet 11:
Vorkultur: Salat und Kohlrabi
Hauptkultur: Salatgurke, Porree, Fenchel, Zwiebel und Rote Bete
Nachkultur: Gründüngung  
 
Beet 12, 13, 14 und 15: Erdbeeren, Salat, Zwiebeln und Knoblauch
 
Beet 16 und 17:
Vorkultur:  keine
Hauptkultur: Schwarzwurzel, Möhren und Salat
Nachkultur: Spinat
 
Beet  18:
Vorkultur: Salat und Kohlrabi
Hauptkultur: Mangold, Tomaten, Möhren, Pastinaken und Zwiebeln
Nachkultur: Postelein und Feldsalat
 
Beet 19:
Vorkultur: Kohlrabi und Salat
Hauptkultur: Wirsing und Tagetes
Nachkultur: Spinat


Kartoffeln werde ich dieses Jahr wieder zusätzlich in Eimer setzten.

Paprika und Auberginen kommen zwischen meine Blumenbeete und Kürbis wandert wieder auf den großen Kompost.

 
Eigentlich wollte ich gerne noch viel mehr anbauen, mir fehlt es aber an Platz…und an der Zeit!
 

Es grüßt euch das MuckelchÖn