Herzlich Willkommen in meiner kleinen "MuckelchenOase"!
In Dresden, mitten in der Stadt, bewirtschafte ich zwei kleine Pacht/Schrebergärten von ungefähr 400 qm.
Der Grundgedanke ist die Selbstversorgung mit saisonalem frischem Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.
Ich möchte eine "kleine" Selbstversorgung erreichen, lernen wie man Obst und Gemüse anbaut, pflegt, erntet und verwertet. Gleichzeitig soll mein Garten ein Ort der Ruhe sein, ein Plätzchen wo ich mich zurückziehen und die Seele baumeln lassen kann.
Ich lade euch ganz herzlich dazu ein Teil meiner Erfahrungen, Projekte, Erfolge und Niederlagen zu werden.
Begleitet mich gerne ein Stück auf meinem Weg zur Selbstversorgung mitten in der Stadt, ich würde mich freuen!

Euer MuckelchÖn

Mittwoch, 12. November 2014

Was passiert(e) mit unserer Ernte?.....



Was machen wir so mit unserer Ernte?




Diese Frage wurde mir in den letzten Monaten ganz oft gestellt und eigentlich sollte es schon längst eine  Antwort dazu geben, "eigentlich"....aber wie es oft so ist,... mir fehlte die Zeit und auch etwas die Lust, ich gebe es ja zu…. in den letzten Wochen war ich etwas…..nee, ich wollte ja ehrlich sein….ich war mehr als ziemlich schreibfaul. 

So, nun ist es raus, ….ich hatte einfach keine Lust zu schreiben und um Bilder zu bearbeiten, ich war meist müde, habe viel gelesen oder aber ich war im Strickwahn gefangen, echt jetzt….in den letzten 7 Wochen hab ich drei Schals und zwei Mützen gestrickt, hätte mir das jemand vor zwei Jahren gesagt, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt….und zwar nicht so einen der auf einem Baum sitzt und fröhlich vor sich hin zwitschert!



Aber kommen wir nun zurück zum eigentlich Thema:  
Die Ernte!


Rückblickend konnten wir uns den ganzen Sommer über mit Obst und Gemüse selbst versorgen, wir mussten nichts dazu kaufen…..wer hätte das gedacht, .....also ich nicht!

Bei uns gab es täglich frisches Obst und Gemüse auf den Teller, etwas was mir in den  kommenden Monaten ganz bestimmt fehlen wird. *schnüff*


Zur Obsternte gehörten:


Erdbeeren, Heidelbeeren, Josta- und Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Physalis (Kapstachelbeeren).  Rhabarber (eigentlich Gemüse, für mich ist es trotzdem Obst, grins) Äpfel, Birnen, Bergpfirsich (3 Stück), Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen, Quitten (auch 3 Stück)  und Weintrauben.

Dazu kamen noch Pfirsiche, Aprikosen und Renekloden, die wir von lieben Nachbarn oder vom Vereinsgarten geschenkt bekamen….und zwar nicht so 4-5 Stück, sondern Eimerweise!  


Nicht schlecht, oder?


An Gemüse konnten wir:   

Spinat, Mangold, Busch- und Stangebohnen, Pak Choi, Möhren, dicke Bohnen, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Auberginen, Einlegegurken, Fenchel, Tomaten, Kartoffeln, Salatgurken, Kohlrabi, Radieschen, Salat, Rote Bete, Sellerie, Rotkohl, Wirsing, Mais, Kürbis, Herbstrettich und einen Weißkohl ernten. 

Auch nicht übel, oder?


An Kräutern hab ich dieses Jahr:

Bohnenkraut, Majoran, Basilikum, Oregano, Dill, Fenchelsamen, Thymian, Estragon, Kerbel, verschiedene Minzen, Lorbeer, Sellerieblätter und Salbei zum Kochen und für leckeren Tee getrocknet.



Und was haben wir damit sonst noch so gemacht? Richtig…..gegessen, eingekocht und eingefrostet, aber auch verschenkt. 

Meine Mutti hat über die Monate einiges an Obst und Gemüse von uns bekommen, sie selbst hatte früher einen Garten und freut sich immer riesig wenn wir ihr etwas vorbei bringen bzw. wenn sie selbst durch unseren Garten huschen und dabei ihre Erntekörbchen befüllen durfte.


Mein Schwiegervater konnte natürlich auch immer das ernten was er gerne essen bzw. haben wollte, schließlich ist er eine große Hilfe für uns…..ohne ihn wären wir ganz bestimmt am Ar…ähm, am Verzweifeln! 


Was hab ich eingekocht? 


Marmelade und Gelee  von allen Beerensorten, Trauben, Aprikosen, Pfirsichen, Quitten und Kirschen.

Kompott von Äpfeln, Rhabarber, Renekloden, Birnen, Pfirsichen  und Kirschen.

Einige Flaschen Saft von Sauerkirsche und Rhabarber konnte ich dieses Jahr auch bevorraten, freu!


Und im Frost sind noch Bohnen, Möhren, Kohlrabi und Sellerie und ganz frisch hab ich noch Rotkohl, Wirsing, Sellerie und Herbstrettich zur Verfügung! 
Also können wir auch in den kommenden Wintermonaten noch von unserem Garten leben, auch wenn es nicht halb so reichlich ist wie im Sommer.


Das ganze Verwerten macht deutlich mehr Arbeit als der Anbau und die Pflege. 
Auch wenn ich manchmal am Zweifeln war ob es das wirklich wert ist, so kann ich nach diesem Gartenjahr ganz klar sagen: JA, ist es und war es….der Blick in den Keller und in meinen kleinen Vorratsschrank in der Küche erfüllt mich mit Stolz und Glück und wenn ich mir ein Glas Kompott aufmache, ist der ganze Stress und die viele Arbeit gleich wieder vergessen!


In den nächsten Wochen folgen ein paar bildliche Rückblicke der letzten Monate, ich bin schon fleißig am Bilder raussuchen und kann euch dann so vielleicht auch einen besseren Überblick der gesamten MuckelchÖn-Ernte verschaffen.



Und da ich per Mail schon oft ganz lieb nach unserem Seifentest gefragt wurde…..der steht schon in den Startlöchern und wird ganz bald veröffentlicht, versprochen!



Es grüßt euch ganz herzlich……das MuckelchÖn

Freitag, 5. September 2014

Körperpflege mit Seife....


-Back To The Roots-
Das MuckelchÖn-Experiment!

Haare und Körper waschen NUR mit Seife, ...geht das?


Da ich leider auf viele Dinge allergisch reagiere nutze ich für meine tägliche Körperpflege schon länger Naturprodukte, ganz zufrieden war ich damit jedoch trotzdem nicht. Meine Haut ist extrem trocken, auch nach dem Duschen und im Winter oder bei viel Stress bilden sich sogar oft fiese Flechten an Armen und Beinen.  

Ich muss mich also täglich eincremen, was einen großen Verbrauch an Körperlotion, Gesichtscreme und Hand-und Fußcreme mit sich bringt. Auch meine Haare fetten so stark nach das ich auch hier täglich zum Haarwaschmittel greifen muss und selbst bei den Naturprodukten juckt die Kopfhaut danach trotzdem sehr unangenehm.

 In unserm Badezimmer stehen somit Unmengen an Plastikflaschen rum die wir natürlich auch immer wieder entsorgen müssen wenn sie leer sind, also auch blöd für die Umwelt.


Früher wusch man sich hauptsächlich nur mit Wasser und Seife, die Haare oft mit Essigwasser und eingecremt wurde sich kaum.

Das führte mich zu dieser Überlegung:  
warum nicht wieder normale Seife verwenden, früher gab es weit weniger Hautprobleme als heute, könnte Seife vielleicht auch meiner Haut helfen?


Nach etwas Recherche fand ich dann zu den Produkten 
von MannaSeifen, Natur Kosmetik aus Ungarn. 
Ich war anfangs sehr skeptisch, zumal man die Produkte nur online erhalten kann und die Firma sich hauptsächlich bei Facebook vermarktet. Aber dennoch überzeugte mich schon bald ihr Angebot. MannaSeifen zeichnet sich durch hohe Qualitätskontrollen bei sich selbst bis hin zu den Lieferanten der Grundstoffe aus. 
Alle Produkte/Lieferanten verfügen über die Qualifizierungen USDA Organic, India Organic und ECOCERT sowie werden alle Produkte zu 100% tierexperimentfrei hergestellt, was für mich sehr wichtig ist und MannaSeifen dafür auch die Leping Bunny Auszeichnung und Qualifikation in Ungarn eingebracht hat.

Die Seifen bestehen zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffen, also alles ganz ohne Chemie und ohne Parfum.

MannaSeifen verspricht nicht nur eine deutliche Verbesserung des Hautbildes, sondern auch das man mit diesen Produkten Geld sparen kann, denn Körperlotion, Rasierschaum, Hand- und Fußcreme sowie Gesichtscremes würden damit einfach überflüssig werden. Noch dazu tut man etwas Gutes für die Umwelt, da der Plastikmüll entfällt.

Klingt also eigentlich ganz gut, oder?
Ich hab einfach mal zugeschlagen und einige Seifen und Co. für uns in den online Warenkorb gepackt. 

Der MuckelchenMann, der eher unter sehr unreiner Haut leidet, wird sich an diesem Projekt auch beteiligen, er geht an die Sache zwar eher verhalten ran, denn bis jetzt hat nix bei ihm geholfen, aber probieren will er es trotzdem....außer die Essigspülung für die Haare, die hat er gleich zu Anfang abgelehnt, lach.


MannaSeifen betont das die Haut sowie die Haare eine Umstellungsphase durchmachen werden, sprich: das Hautbild kann sich am Anfang verschlechtern 
und die Haare strohiger bzw. trockener werden, was aber an der Entgiftungsphase liegen würde. 


Insgesamt soll man den Seifen mindestens vier Wochen Zeit geben damit sie ihre Wirksamkeit voll entfalten können.

Sollte man nicht zufrieden sein, gibt es eine 100% Geld zurück Garantie, was ich sehr gut finde für den Fall das die Produkte ein echter Reinfall sind.

Wir werden die Seifen auf eine harte Probe stellen und ich werde euch hier berichten ob da was wahres dran ist, ich bin zumindest schon sehr gespannt und hoffe die Produkte halten das was sie versprechen.


Dazu möchte ich besonders betonen das dies hier keine Werbeveranstaltung ist, ich werde hierfür von MannaSeifen nicht bezahlt und erhalte auch keinerlei kostenfreie Proben oder ähnliches!


Wie macht ihr das denn so, verwendet ihr Naturprodukte oder normale Dusch- und Pflegeprodukte?

Reagiert eure Haut auch sehr empfindlich auf herkömmliche Pflegeserien?


Oder gibt es hier sogar jemanden der sich schon auf Seife und Essig umgestellt hat? Wenn ja, würden mich eure Erfahrungen damit wirklich sehr interessieren



Ich bin gespannt, bis bald....euer MuckelchÖn